Wohnungsräumung – klarer Ablauf, ruhige Umsetzung und saubere Übergabe

Eine Wohnungsräumung steht selten „einfach so“ an. Meist geht es um einen Umzug, eine Übergabe an die Hausverwaltung, eine Neuvermietung oder um eine Situation, in der rasch wieder Platz und Übersicht entstehen sollen. Genau dann hilft ein strukturierter Ablauf: weniger Stress, klare Entscheidungen und ein Ergebnis, das sich wirklich gut übergeben lässt.

Wann eine Wohnungsräumung besonders sinnvoll ist

Viele beginnen zuerst selbst – ein paar Kartons, ein erster Versuch im Kellerabteil, dann wird schnell klar, wie viel Zeit und Organisation tatsächlich dahinterstecken. Vor allem, wenn es eng wird: schmale Stiegen, lange Gänge, begrenzte Haltemöglichkeiten vor dem Haus oder ein fixer Übergabetermin. In solchen Fällen ist professionelle Unterstützung nicht „Luxus“, sondern eine echte Entlastung.

Eine Wohnungsräumung ist außerdem dann sinnvoll, wenn mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen sind: Wohnung plus Keller, eventuell noch Dachboden oder Abstellraum. Mit einem Team, das die Reihenfolge der Räume klug plant, entstehen keine unnötigen Wege, und die wichtigsten Zonen sind oft schon früh im Prozess sichtbar frei.

Unser Prinzip: planbar statt improvisiert

Damit Sie sich verlassen können, wird die Wohnungsräumung als klarer Prozess geführt: kurze Einschätzung, abgestimmte Planung, ruhige Durchführung und am Ende eine saubere Abschlussrunde. Sie wissen, was passiert, in welcher Reihenfolge gearbeitet wird und worauf wir besonders achten – etwa auf sensible Stücke, auf die Hausordnung und auf einen respektvollen Umgang mit persönlichen Dingen.

Das Ziel bleibt immer gleich: eine Wohnung, die wieder begehbar ist, ordentlich wirkt und ohne Diskussionen übergeben werden kann – ob an Vermieter:in, Verwaltung oder neue Nutzer:innen.

Wohnungsräumung – geordnete Vorbereitung einer Wohnung für die Übergabe
Wohnungsräumung: geordnete Schritte, klare Wege und ein Ergebnis, das sich sauber übergeben lässt.

Für welche Wohnungen wir Wohnungsräumungen umsetzen

„Wohnung ist Wohnung“ – klingt logisch, stimmt in der Praxis aber selten. Schon kleine Unterschiede wie Stockwerk, Lift, Grundriss oder Hausordnung verändern den Ablauf deutlich. Damit eine Räumung planbar bleibt, passen wir Vorgehensweise und Teamgröße an die jeweilige Wohnsituation an.

Altbau: enge Wege, klare Reihenfolge, ruhige Abwicklung

Altbauwohnungen bringen oft schmale Türen, steile Stiegen und längere Laufwege mit sich. Dazu kommen hohe Räume, schwerere Möbelstücke und manchmal ein Kellerabteil, das nur über Innenhöfe erreichbar ist. In solchen Fällen funktioniert keine „Schnell-schnell“-Methode. Entscheidend ist eine gute Reihenfolge: zuerst Verkehrsflächen frei, dann Raum für Raum, damit sich niemand im Weg steht und der Fortschritt sichtbar bleibt.

Gerade im Altbau ist auch die Rücksichtnahme wichtig. Hausgemeinschaften reagieren sensibel, wenn das Stiegenhaus blockiert wird oder es unnötig laut ist. Deshalb setzen wir auf kurze Abstimmungen, geschützte Laufzonen und eine Arbeitsweise, die konzentriert, aber nicht hektisch ist.

Neubau: Lift, Tiefgarage und Hausregeln richtig nutzen

In Neubauten ist die Logik oft anders: Lift, breite Gänge und eine Tiefgarage können den Ablauf erleichtern – wenn man sie richtig einplant. Gleichzeitig gibt es häufig klare Vorgaben: Liftzeiten, Schonung von Wänden, feste Ladebereiche oder Zufahrtsregelungen. Wer das ignoriert, verliert Zeit.

Wir klären solche Punkte im Vorfeld und planen die Räumung so, dass Wege kurz bleiben und das Objekt am Ende ohne Diskussionen übergeben werden kann.

Gemeindewohnung / Genossenschaft: Übergabe ohne Stress

Bei Gemeindewohnungen oder Genossenschaftswohnungen geht es häufig um eine saubere, termingerechte Übergabe. Oft gibt es klare Erwartungen, wie die Wohnung zu übergeben ist, und Termine sind fix vorgegeben. Das Wichtigste ist hier Planbarkeit: Was muss raus, was bleibt, welche Bereiche sind zusätzlich betroffen (z. B. Kellerabteil), und wie wird der Ablauf in einem engen Zeitfenster umgesetzt?

Wir arbeiten in solchen Fällen mit klaren Absprachen und einer strukturierten Reihenfolge, damit die Wohnung am Ende ordentlich wirkt und die Übergabe reibungslos klappt.

Studentenwohnung & kleine Apartments: schnell, aber trotzdem sauber

Kleine Einheiten wirken auf den ersten Blick unkompliziert, können aber überraschend intensiv sein – vor allem, wenn wenig Stauraum vorhanden ist und sich vieles in einem Raum sammelt. Hier hilft ein kompakter Plan: zuerst „freie Fläche“ schaffen, dann gezielt die verbleibenden Bereiche bearbeiten.

Das Ergebnis soll auch bei kleinen Apartments stimmen: begehbar, übersichtlich und bereit für den nächsten Schritt – egal ob Neuvermietung, Rückgabe oder Übergabe an neue Nutzer:innen.

Leistungen bei der Wohnungsräumung – was wir konkret übernehmen

Eine Wohnungsräumung wirkt von außen oft simpel: „Einfach alles raus.“ In der Praxis steckt dahinter jedoch viel Organisation – vor allem dann, wenn mehrere Bereiche betroffen sind, Termine fix stehen oder das Stiegenhaus sensibel ist. Damit Sie wissen, was Sie von uns erwarten können, finden Sie hier einen klaren Überblick über typische Leistungen.

Kompletträumung: Wohnung von Raum zu Raum

Bei einer kompletten Wohnungsräumung bearbeiten wir die Wohnung in einer sinnvollen Reihenfolge. Zuerst werden Verkehrsflächen frei gemacht, damit man sich sicher bewegen kann. Danach folgen die Räume in Etappen – typischerweise beginnend mit jenen Bereichen, die für eine Übergabe oder Besichtigung am wichtigsten sind.

Gerade bei voll möblierten Wohnungen ist es entscheidend, nicht „wild“ zu beginnen, sondern die Räume so zu strukturieren, dass laufend Platz entsteht. Dadurch geht die Arbeit spürbar ruhiger voran, und Sie sehen den Fortschritt schon nach kurzer Zeit.

Demontagen nach Absprache

Manche Möbel passen nicht durch Türen oder Stiegen, solange sie im Ganzen bleiben. Nach Absprache übernehmen wir Demontagen – etwa bei Schrankwänden, Regalen oder einzelnen Küchenelementen. Wichtig ist, dass vorab klar ist, was entfernt werden soll und was im Objekt bleiben darf. So vermeiden wir Missverständnisse und halten den Ablauf sauber.

Zusatzbereiche: Kellerabteil, Dachboden & Abstellräume

Sehr häufig gehört zur Wohnung auch ein Kellerabteil oder ein Abstellraum, manchmal zusätzlich ein Dachbodenfach. Diese Bereiche werden in der Planung bewusst berücksichtigt, weil Wege und Zugänge oft anders sind als in der Wohnung: Innenhof, andere Stiegen, zusätzliche Schlüssel oder getrennte Hausbereiche.

Wir behandeln solche Zusatzflächen nicht als „Nebensache“, sondern als eigenen Abschnitt mit klarer Reihenfolge. So bleibt am Ende nichts übrig, was später noch einmal extra organisiert werden muss.

Teilräumungen nach Liste – wenn nicht alles betroffen ist

Nicht immer muss eine Wohnung komplett geräumt werden. Manche Kund:innen möchten nur bestimmte Zimmer bearbeiten lassen, nur den Keller leeren oder nur definierte Möbel entfernen. In solchen Fällen arbeiten wir nach Ihrer Liste. Bereiche, die bleiben sollen, werden klar abgesprochen und unangetastet gelassen.

Das ist besonders praktisch bei laufend bewohnten Objekten, wenn parallel renoviert wird oder wenn eine Übergabe vorbereitet wird, aber einzelne Stücke noch benötigt werden.

Je klarer im Vorfeld feststeht, welche Bereiche zur Wohnungsräumung gehören (Wohnung, Kellerabteil, Dachboden, Abstellraum) und ob Demontagen nötig sind, desto planbarer wird der gesamte Ablauf. Genau diese Klarheit sorgt am Ende für eine Räumung, die nicht nur erledigt, sondern wirklich sauber abgeschlossen ist.

Ablauf einer Wohnungsräumung – verständlich und ohne Überraschungen

Viele Menschen stellen sich unter einer Wohnungsräumung etwas Unübersichtliches vor: fremde Personen in der Wohnung, offene Fragen, Zeitdruck. Genau deshalb ist ein klarer Ablauf so wichtig. Wenn jede Phase verständlich aufgebaut ist, entsteht Sicherheit – und die Räumung fühlt sich nicht mehr chaotisch an.

Erstkontakt, Einschätzung und Planung

Am Anfang steht immer ein kurzes Gespräch. Sie schildern, um welche Wohnung es geht, wie groß sie ist und ob zusätzliche Bereiche wie Keller oder Dachboden dazugehören. Wenn möglich, helfen ein paar aktuelle Fotos – nicht als Kontrolle, sondern damit der Aufwand realistisch eingeschätzt werden kann.

Auf dieser Basis wird entschieden, ob eine Besichtigung sinnvoll ist und wie der Ablauf aussehen kann. Dabei geht es nicht nur um die Menge, sondern auch um Zugänge, Stockwerk, Lift und zeitliche Vorgaben. Je klarer diese Punkte sind, desto ruhiger verläuft der Einsatztag.

Durchführung mit klarer Reihenfolge

Am vereinbarten Termin beginnt die Wohnungsräumung nicht wahllos, sondern nach Plan. Zuerst werden Wege freigemacht, damit man sich sicher bewegen kann. Danach folgen die Räume in einer abgestimmten Reihenfolge. Empfindliche oder persönlich wichtige Dinge werden, wenn vereinbart, gesondert behandelt.

Während der Arbeit gibt es kurze Abstimmungen, falls Fragen auftauchen oder Prioritäten angepasst werden sollen. So bleibt der Ablauf flexibel, ohne unstrukturiert zu werden.

Abschluss, Kontrolle und Übergabe

Nach der letzten Tragerunde ist die Arbeit noch nicht einfach „fertig“. Es folgt eine gemeinsame Abschlusskontrolle: Raum für Raum wird durchgegangen, damit klar ist, was erledigt wurde und ob noch etwas offen ist. Dieser Schritt wird oft unterschätzt, gibt aber viel Sicherheit.

Anschließend erfolgt die Übergabe – entweder direkt an Sie oder, wenn gewünscht, an Hausverwaltung oder Vermieter:in. Die Wohnung ist begehbar, übersichtlich und in einem Zustand, mit dem Sie ohne Diskussionen weiterarbeiten können.

Genau dieser strukturierte Abschluss sorgt dafür, dass eine Wohnungsräumung nicht nur „gemacht“, sondern sauber abgeschlossen ist – mit einem klaren Ergebnis und einem guten Gefühl für alle Beteiligten.

Preisfaktoren bei der Wohnungsräumung – wovon die Kosten abhängen

Die Frage nach dem Preis ist verständlich – niemand möchte im Unklaren bleiben. Gleichzeitig ist eine Wohnungsräumung kein Produkt „von der Stange“. Zwei Wohnungen können gleich groß wirken und dennoch völlig unterschiedliche Anforderungen haben. Deshalb ist es sinnvoller, die wichtigsten Faktoren transparent zu erklären, statt mit pauschalen Zahlen zu arbeiten.

Die wichtigsten Punkte, die den Aufwand bestimmen

Der Preis ergibt sich im Kern aus Zeit, Personal und den tatsächlichen Wegen im Objekt. Besonders in Mehrparteienhäusern machen Stockwerk, Lift und Laufwege oft einen größeren Unterschied, als viele anfangs erwarten.

  • Wohnungsgröße & Grundriss: Anzahl der Räume, verwinkelte Bereiche, lange Gänge.
  • Möblierungsgrad: leicht eingerichtet, normal genutzt oder über Jahre stark gefüllt.
  • Stockwerk & Lift: mit Lift oft schneller, ohne Lift deutlich mehr Tragezeit.
  • Zugänge & Haltemöglichkeiten: Ladezone, Innenhof, kurze oder lange Wege bis zum Fahrzeug.
  • Zusatzbereiche: Kellerabteil, Dachboden, Abstellraum, Garage.
  • Demontagen: Küchen, Schrankwände, Regale oder großformatige Stücke.
  • Sensible Einzelstücke: Dinge, die besonders vorsichtig gehandhabt werden müssen.
  • Zeitfenster: fixer Übergabetermin, enge Fristen oder kurzfristige Wunschtermine.

Sobald diese Punkte klar sind, lässt sich die Räumung realistisch kalkulieren – und Sie erhalten eine nachvollziehbare Aufstellung statt eines Ratespiels.

Warum Fotos und eine Besichtigung so viel Klarheit bringen

3–5 aktuelle Fotos helfen enorm: ein Überblick über die größten Räume, der Gang, der Zugang zum Keller und – wenn vorhanden – der Lift. Damit können wir bereits vorab einschätzen, wie groß das Team sein sollte und wie der Ablauf am sinnvollsten aufgebaut wird.

Eine Besichtigung vor Ort macht dann endgültig klar, welche Wege und Details wirklich relevant sind. Oft sieht man dabei Dinge, die auf Fotos schwer erkennbar sind: enge Kurven im Stiegenhaus, Türbreiten, lange Innenhofwege oder besondere Hausregeln. Genau daraus entsteht am Ende ein Angebot, das hält, was es verspricht.

Tipp aus der Praxis: Je genauer Sie uns vorab sagen können, welche Bereiche dazugehören (Wohnung, Keller, Dachboden) und ob es einen fixen Übergabetermin gibt, desto treffsicherer wird die Kalkulation – und desto ruhiger läuft die Wohnungsräumung am Tag der Durchführung ab.

Diskretion bei der Wohnungsräumung – respektvoll, ruhig und klar abgestimmt

Eine Wohnungsräumung betrifft oft sehr persönliche Lebensbereiche. Deshalb ist Diskretion nicht „ein Extra“, sondern die Grundlage für einen Ablauf, der für Sie und für das Umfeld im Haus angenehm bleibt. Gerade in Mehrparteienhäusern zählen kleine Details: Wie tritt man auf? Wie kommuniziert man? Und wie sorgt man dafür, dass Nachbar:innen so wenig wie möglich mitbekommen?

Kommunikation ohne unnötige Aufmerksamkeit

Wir halten die Abstimmung bewusst einfach: kurze Informationen, klare Zuständigkeiten und keine Diskussionen im Stiegenhaus. Wenn Fragen auftauchen, klären wir diese direkt mit Ihnen – telefonisch oder vor Ort, je nachdem, was besser passt. Auf Wunsch erhalten Sie während des Einsatzes kurze Updates, damit Sie jederzeit wissen, wie weit wir sind, ohne ständig selbst anwesend sein zu müssen.

Auch sensible Situationen – etwa bei Verlassenschaften oder bei Objekten, die lange nicht betreten wurden – werden ruhig behandelt. Persönliche Unterlagen und Erinnerungsstücke werden nicht „nebenbei“ behandelt, sondern bewusst getrennt gehalten, wenn das vereinbart ist. So bleibt das Vertrauen erhalten, und Sie behalten die Kontrolle über das, was Ihnen wichtig ist.

Rücksichtnahme auf Hausgemeinschaft und Regeln

In vielen Häusern gibt es klare Vorgaben: Liftregeln, Ruhezeiten, Schutz der Stiegenhausbereiche, bestimmte Zeitfenster. Wir berücksichtigen diese Punkte im Ablauf und arbeiten so, dass Wege frei bleiben und das Stiegenhaus nicht zum Engpass wird. Eine ruhige, konzentrierte Arbeitsweise sorgt dafür, dass der Einsatz nicht „groß wirkt“, obwohl er effizient vorangeht.

Wohnungsräumung ohne Anwesenheit – wenn Sie nicht vor Ort sein können

Sie müssen bei der Räumung nicht zwingend persönlich anwesend sein. Viele Kund:innen organisieren den Zugang über Hausverwaltung, Nachbar:innen oder eine Vertrauensperson. Entscheidend ist, dass vorab klar ist, welche Bereiche betroffen sind, was fix bleiben soll und wie wir Sie im Fall von Rückfragen erreichen.

In der Praxis bewährt sich ein kurzer schriftlicher Auftrag oder eine Stichwortliste: „Diese Möbel raus, diese Kisten bleiben, Unterlagen in die Box.“ Je eindeutiger diese Vorgaben sind, desto weniger Rückfragen entstehen – und desto ruhiger läuft der gesamte Einsatz.

Diskretion bedeutet nicht nur „leise arbeiten“. Es bedeutet: klare Absprachen, respektvoller Umgang, ruhiges Auftreten und ein Ablauf, der für Hausgemeinschaft und Nachbarschaft unauffällig bleibt – während Sie am Ende eine Wohnung erhalten, die geordnet und bereit für die Übergabe ist.

Ankauf bei der Wohnungsräumung – wenn gute Stücke nicht einfach „mitgehen“ sollen

Bei einer Wohnungsräumung tauchen immer wieder Dinge auf, die noch in gutem Zustand sind: Möbel, Leuchten, einzelne Designstücke oder Sammlungen. Wer alles auf einmal „loswerden“ möchte, übersieht oft, dass manche Positionen durchaus Potenzial haben. Ein Ankauf ist dann eine sinnvolle Option, weil er Aufwand reduzieren kann und Entscheidungen klarer macht.

Wie eine Bewertung in der Praxis abläuft

Die Bewertung passiert nicht nach Gefühl, sondern anhand von nachvollziehbaren Punkten: Zustand, Vollständigkeit, Nachfrage und ob sich das Stück sinnvoll weitergeben lässt. Beim Vor-Ort-Termin werden jene Dinge markiert, die grundsätzlich in Frage kommen – und Sie entscheiden, ob wir dafür ein Angebot legen sollen.

Wichtig: Wir sagen auch klar, wenn etwas zwar alt ist, aber am Markt kaum Interesse weckt. Genau diese Ehrlichkeit hilft, weil Sie danach nicht mit falschen Erwartungen planen müssen. Auf Wunsch erhalten Sie eine kurze schriftliche Zusammenfassung der angekauften Positionen.

Welche Gegenstände häufig interessant sind

In Wohnungen sehen wir besonders häufig Potenzial bei:

  • gut erhaltenen Kästen, Kommoden, Tischen und Stühlen
  • Leuchten, Spiegeln und ausgewählten Dekorstücken
  • Designobjekten oder Möbeln aus bekannten Serien
  • Büchern (z. B. bestimmte Ausgaben, Reihen, Fachliteratur)
  • Sammlungen wie Vinyl, Modelle oder ausgewählte Drucke

Entscheidend bleibt immer der Zustand. Ein gepflegtes Stück kann interessant sein – ein beschädigtes oder unvollständiges meist nicht. Genau deshalb ist die Besichtigung so wertvoll.

Ihr Vorteil: weniger Aufwand, klarere Abwicklung

Wenn Ankauf und Wohnungsräumung kombiniert werden, entsteht ein deutlich klarerer Ablauf. Sie müssen nicht mehrere Personen oder Firmen koordinieren und erhalten eine Einschätzung aus einer Hand. Außerdem reduziert sich die Menge, die im Rahmen der Räumung bewegt werden muss – das spart Zeit.

In der Praxis ist es oft genau dieser Punkt, der eine Wohnungsräumung „leichter“ macht: Was Potenzial hat, wird bewusst behandelt, der Rest strukturiert geräumt. Sie gewinnen Übersicht, und am Ende bleibt ein Ergebnis, das nicht nur erledigt wirkt, sondern logisch abgeschlossen ist.

Tipp: Wenn Sie vermuten, dass es wertige Stücke gibt, nennen Sie das gleich beim Erstkontakt. Ein paar Fotos reichen oft, damit wir beim Termin gezielt hinschauen können – ohne Zeit zu verlieren und ohne die Wohnungsräumung unnötig zu verzögern.

Wohnungsräumung in Österreich – planbar, diskret und sauber umgesetzt

Wer eine Wohnung übergeben, neu vermieten oder nach einem Umzug rasch „abschließen“ möchte, braucht vor allem eines: einen Ablauf, der hält. Eine professionelle Wohnungsräumung in Österreich bedeutet nicht, dass einfach alles gleichzeitig bewegt wird – sondern dass Schritte, Zuständigkeiten und Zeitfenster so organisiert sind, dass am Ende eine wirklich gut übergabefähige Wohnung entsteht.

Was eine gute Wohnungsräumung ausmacht – unabhängig vom Standort

Ob Altbau mit schmalen Stiegen, Neubau mit Lift oder ein Objekt mit zusätzlichem Kellerabteil: Entscheidend ist, dass die Räumung vorbereitet wird. Das beginnt bei einer realistischen Einschätzung (z. B. anhand von wenigen Fotos) und endet bei einer Abschlussrunde, in der gemeinsam kontrolliert wird, ob alles wie vereinbart umgesetzt wurde.

In der Praxis sind es oft die „kleinen“ Punkte, die den Unterschied machen: klare Regeln, was bleibt und was geht, eine sinnvolle Reihenfolge der Räume, kurze Abstimmungen bei Rückfragen und ein respektvoller Umgang mit persönlichen Dingen. Genau dadurch wird aus einer belastenden Aufgabe ein geordneter Prozess, der sich gut anfühlt – und der am Ende ohne Diskussionen übergeben werden kann.

Wenn Sie möchten, können zusätzliche Bereiche wie Keller, Dachboden oder Abstellraum von Anfang an mitgedacht werden. So entsteht keine zweite Baustelle, sondern ein sauber abgeschlossener Ablauf – Schritt für Schritt, nachvollziehbar und mit einem Ergebnis, das für den nächsten Schritt bereit ist.

Experten-Tipps für die Wohnungsräumung in Österreich

Wenn eine Wohnung geräumt werden muss, zählt vor allem eines: Ruhe im Ablauf. Diese Tipps helfen dabei, die Wohnungsräumung in Österreich planbar zu machen – egal ob Altbau, Neubau oder Objekt mit Kellerabteil. Es sind praktische Handgriffe, die in der Realität wirklich Zeit sparen und Nerven schonen.

Vor dem Termin: Klarheit schaffen, ohne alles „vorarbeiten“ zu müssen

Sie müssen nicht tagelang vorbereiten, aber zwei Dinge sind Gold wert: ein grober Überblick und klare Prioritäten. Gehen Sie kurz durch die Räume und notieren Sie, welche Bereiche dazugehören (Wohnung, Keller, Dachboden, Abstellraum). Das reicht oft schon, damit die Planung realistisch wird.

  • 3–5 Fotos: größter Raum, Gang, Küche, Zugang zum Keller/Lift – mehr braucht es meist nicht.
  • „Bleibt“-Zone: eine Ecke oder ein Raum, der garantiert unangetastet bleibt.
  • Fixe Termine: Übergabe an Vermieter:in oder Verwaltung gleich nennen, damit alles darauf ausgerichtet wird.

Besonders hilfreich ist eine kleine Liste mit Dingen, die separat behandelt werden sollen – etwa Unterlagen, Fotos oder persönliche Erinnerungsstücke. So geht im Stress nichts unter, und Entscheidungen werden einfacher.

Am Einsatztag: Ablauf vereinfachen und Rückfragen reduzieren

Am Tag der Räumung entstehen Verzögerungen fast immer aus denselben Gründen: fehlende Schlüssel, unklare Zuständigkeit oder spontane Änderungen ohne Plan. Mit wenigen Vorkehrungen lässt sich das vermeiden.

  • Erreichbarkeit: eine Telefonnummer, unter der Sie wirklich erreichbar sind.
  • Zugang klären: Haustür, Keller, Dachboden – wer hat welche Schlüssel?
  • Kurze Entscheidungen: Wenn etwas unklar ist, hilft ein kurzes „ja/nein“ statt langer Diskussionen.

Wenn Sie nicht vor Ort sein können, ist das meist kein Problem: Eine Vertrauensperson oder Hausverwaltung kann den Zugang ermöglichen. Wichtig ist nur, dass die Absprachen vorab eindeutig sind.

Praxis-Tipp: Bei jeder Wohnungsräumung in Österreich gilt – je klarer die Ziele sind (Übergabe, Neuvermietung, Verkauf), desto leichter lässt sich die Reihenfolge der Räume planen. So entsteht schnell sichtbar Platz, und der Rest läuft deutlich ruhiger nach.

FAQ zur Wohnungsräumung – kurz, klar und praxisnah

Hier finden Sie Antworten auf typische Fragen, die bei einer Wohnungsräumung immer wieder auftauchen. Ziel ist, dass Sie rasch einschätzen können, wie der Ablauf funktioniert und welche Informationen für eine schnelle Planung wirklich hilfreich sind.

Häufige Fragen zur Wohnungsräumung

Wie schnell kann eine Wohnungsräumung organisiert werden?
Das hängt vor allem von Umfang und Terminwunsch ab. Für eine erste Einschätzung reichen oft schon wenige Infos (Wohnungsgröße, Stockwerk, Lift ja/nein) plus 3–5 Fotos. Danach lässt sich meist rasch sagen, welches Zeitfenster realistisch ist.
Muss ich persönlich vor Ort sein?
Nicht zwingend. Viele Kund:innen regeln den Zugang über Hausverwaltung, Nachbar:innen oder eine Vertrauensperson. Wichtig ist, dass vorab klar ist, was bleibt, was geräumt wird und wie wir Sie bei Rückfragen erreichen.
Was passiert mit Unterlagen und persönlichen Erinnerungsstücken?
Wenn Sie bestimmte Dinge gesondert behandelt haben möchten, definieren wir das vorab. In der Praxis bewährt sich eine „Bleibt“-Kiste oder eine fixe Zone, die unangetastet bleibt. So geht nichts unter, und Entscheidungen werden einfacher.
Kann auch nur ein Teil der Wohnung geräumt werden?
Ja. Teilräumungen sind häufig – zum Beispiel nur ein Zimmer, nur Kellerabteil oder nur bestimmte Möbel. Wir arbeiten dann nach Ihrer Liste und lassen definierte Bereiche bewusst unberührt.
Wie erhalte ich ein Angebot und was steht darin?
Nach kurzer Einschätzung und – wenn sinnvoll – einem Lokalaugenschein erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Darin ist klar beschrieben, welche Bereiche bearbeitet werden, welche Leistungen enthalten sind und welche Punkte optional sind. So bleibt alles nachvollziehbar.
Kann eine Wohnungsräumung mit Keller oder Dachboden kombiniert werden?
Ja, und das ist sogar sehr typisch. Wichtig ist nur, dass diese Zusatzbereiche von Anfang an genannt werden, weil Zugänge, Schlüssel und Wege oft anders sind als in der Wohnung. So kann der Ablauf passend geplant werden.

Preisübersicht – Entrümpelungen & Services

Die folgenden Richtpreise geben Ihnen eine realistische Orientierung. Der tatsächliche Aufwand hängt immer vom Umfang, den Zugängen und den Gegebenheiten vor Ort ab. Alle Beträge verstehen sich als Startpreise („ab“) und dienen der transparenten Einordnung.

Übliche Preisrahmen nach Objektart

Keller

  • wenig Hausratab € 199.–
  • normaler Hausratab € 399.–
  • viel Hausratab € 699.–
  • Messieab € 899.–

Dachboden

  • wenig Hausratab € 249.–
  • normaler Hausratab € 449.–
  • viel Hausratab € 749.–
  • Messieab € 949.–

Kleine Wohnung

  • wenig Hausratab € 699.–
  • normaler Hausratab € 1.449.–
  • viel Hausratab € 1.749.–
  • Messieab € 2.349.–

Große Wohnung

  • wenig Hausratab € 1.199.–
  • normaler Hausratab € 1.749.–
  • viel Hausratab € 2.349.–
  • Messieab € 3.449.–

Haus

  • wenig Hausratab € 1.449.–
  • normaler Hausratab € 2.349.–
  • viel Hausratab € 3.449.–
  • Messieab € 4.449.–
Hinweis: Der endgültige Preis richtet sich nach Umfang, Zugänglichkeit, Laufwegen, Demontagen und zeitlichen Vorgaben. Nach einer kurzen Besichtigung erhalten Sie ein klares, nachvollziehbares Angebot ohne Überraschungen.