Eine Gebäudeentrümpelung ist mehr als eine „große Räumung“. Es geht nicht nur um einzelne Räume, sondern um ganze Strukturen: mehrere Ebenen, Nebenflächen, Kellertrakte, Dachböden, Stiegenhäuser und manchmal auch um gemischte Nutzung mit Wohnen und Gewerbe. Genau deshalb braucht es einen Ablauf, der nicht improvisiert wirkt, sondern Schritt für Schritt nachvollziehbar bleibt.
Unter Gebäudeentrümpelung versteht man in der Praxis die geordnete Räumung eines gesamten Objekts oder eines klar abgegrenzten Gebäudeteils. Das kann ein Mehrparteienhaus sein, ein Zinshaus mit mehreren Einheiten, ein Gewerbeobjekt oder ein Nebengebäude, das über Jahre mit Inventar gefüllt wurde.
Typisch ist, dass nicht alles „gleich“ ist: In einer Einheit stehen noch Möbel, in der nächsten sind nur Restbestände vorhanden, im Keller gibt es getrennte Abteile, und am Dachboden sammeln sich Dinge, die Jahrzehnte nicht angerührt wurden. Eine professionelle Gebäudeentrümpelung nimmt diese Unterschiede ernst und arbeitet mit einem Zonenplan: Verkehrsflächen zuerst, dann Einheit für Einheit, damit sich Fortschritt klar zeigt und der Überblick nicht verloren geht.
Bei größeren Gebäuden entstehen die meisten Verzögerungen nicht durch „zu viel Inhalt“, sondern durch Logistik: Schlüssel für unterschiedliche Bereiche, Zugänge über Innenhöfe, begrenzte Haltemöglichkeiten, Hausordnungen, Zeitfenster und der Wunsch, die Hausgemeinschaft möglichst wenig zu stören. Wer hier ohne Plan startet, verliert Zeit – und Nerven.
Darum beginnt eine seriöse Gebäudeentrümpelung immer mit einer klaren Abstimmung: Welche Bereiche gehören dazu? Welche Einheiten haben Priorität? Gibt es einen fixen Übergabetermin? Sobald diese Punkte feststehen, wird der Ablauf planbar – und am Ende steht ein Objekt, das wieder begehbar, übersichtlich und bereit für den nächsten Schritt ist: Übergabe, Verkauf, Umbau oder Neuvermietung.
Größere Räumungen beginnen selten „aus dem Nichts“. Meist gibt es einen klaren Anlass: ein Objekt steht leer, mehrere Einheiten sollen übergeben werden oder ein Umbau ist geplant. Was auf den ersten Blick wie ein einziger Auftrag wirkt, ist in der Praxis oft eine Reihe von Teilaufgaben – verteilt über Stockwerke, Nebenräume und getrennte Zugänge.
Eine der häufigsten Situationen: Das Gebäude oder Teile davon stehen leer, und es gibt einen Termin, bis wann alles vorbereitet sein muss. Bei solchen Aufträgen ist das Wichtigste ein klarer Zonenplan. Ohne Reihenfolge entsteht schnell Stillstand – Menschen stehen sich im Weg, Wege werden doppelt gegangen und die Übersicht geht verloren.
Wir erleben das besonders häufig bei Objekten, die für einen Umbau oder eine umfassende Sanierung vorbereitet werden: zuerst werden Verkehrsflächen frei gemacht, dann folgen die Einheiten und Nebenflächen. So bleibt die Nutzung von Stiegen, Gängen und Zugängen jederzeit kontrollierbar.
Eine zweite typische Ausgangslage in Österreich betrifft Gebäude mit gemischter Nutzung: unten ein Gewerbebereich, darüber Wohneinheiten, dazu Kellertrakte, Dachböden, Lagerräume oder Nebengebäude. Hier wird schnell klar, dass eine „Standard-Räumung“ nicht reicht.
Oft sind die Inhalte sehr unterschiedlich: In einer Einheit stehen noch Möbel, in der nächsten gibt es nur Restbestände, im Keller sind Abteile unterschiedlich befüllt, und am Dachboden finden sich Dinge, die über Jahre gesammelt wurden. Genau diese Mischung verlangt eine klare Struktur: Bereich für Bereich, Einheit für Einheit, mit kurzen Abstimmungen und eindeutigen Zuständigkeiten.
Der große Vorteil eines solchen Vorgehens: Das Objekt wirkt nicht erst am Schluss „fertig“, sondern wird Schritt für Schritt übersichtlicher – und jeder Fortschritt ist für alle Beteiligten sofort sichtbar.
Bei größeren Objekten entscheidet nicht nur die Menge, sondern die Struktur des Gebäudes: Stockwerke, Kellertrakte, Dachböden, Nebenräume und unterschiedliche Zugänge. Damit der Ablauf ruhig bleibt, wird der Leistungsumfang klar abgegrenzt und in Abschnitte gegliedert. Genau so entsteht ein Ergebnis, das sich sauber übergeben lässt.
Eine bewährte Vorgehensweise ist die Arbeit nach Zonen. Zuerst werden Verkehrsflächen so vorbereitet, dass man sich sicher bewegen kann: Gänge, Stiegen, Zugänge zu Keller oder Dachboden. Danach folgen die Einheiten oder Gebäudeteile in einer festgelegten Reihenfolge. Diese Struktur verhindert doppelte Wege und sorgt dafür, dass Fortschritt laufend sichtbar wird.
Besonders bei Mehrparteienhäusern in Österreich ist das hilfreich, weil oft mehrere Schlüsselbereiche betroffen sind: Kellerabteile, allgemeine Räume, Dachbodenfächer oder Nebenräume im Hoftrakt. Wenn jeder Abschnitt klar definiert ist, bleibt die Koordination übersichtlich – auch dann, wenn mehrere Personen am Objekt beteiligt sind.
In Gebäuden gibt es häufig Einbauten, die den Ablauf bremsen: Regalsysteme, Küchenbereiche, Trennwände oder größere Möbel, die nur zerlegt sinnvoll bewegt werden können. Solche Demontagen werden nicht spontan entschieden, sondern vorab abgestimmt. Damit ist klar, was entfernt werden soll – und was bewusst im Objekt bleiben muss.
In der Praxis ist Logistik der wichtigste Faktor: Wie lang sind die Wege bis zum Fahrzeug? Gibt es Innenhöfe, Nebeneingänge oder schmale Durchgänge? Gibt es fixe Haltemöglichkeiten? Bei der Gebäudeentrümpelung in Österreich macht genau das oft den Unterschied zwischen einem ruhigen, zügigen Ablauf und unnötigem Stillstand.
Darum wird beim Vor-Ort-Termin nicht nur „hineingeschaut“, sondern konkret geplant: kurze Laufwege, klare Trageketten, sinnvolle Reihenfolge der Bereiche und eindeutige Zuständigkeiten. So wirkt der Einsatz nicht hektisch – obwohl er effizient vorangeht.
In manchen Objekten finden sich Unterlagen oder persönliche Dinge, die nicht „nebenbei“ behandelt werden sollen. Wenn das im Vorfeld vereinbart ist, werden solche Positionen gesondert gesammelt und übergeben. Das gibt Sicherheit – vor allem bei Verlassenschaften oder bei Gebäuden, die über Jahre genutzt wurden.
Bei einer Gebäudeentrümpelung entscheidet selten die reine Menge über den Erfolg – sondern die Logistik. Wer wann wo hinein kann, welche Zugänge genutzt werden dürfen, wie lange Wege sind und wie man den Ablauf strukturiert, damit nicht alle gleichzeitig am selben Punkt stehen. Mit guter Planung wirkt ein großer Auftrag überraschend ruhig. Ohne Planung wirkt schon ein mittelgroßes Objekt schnell überfordernd.
Der wichtigste Schritt ist die Begehung. Dabei wird nicht „nur geschaut“, sondern konkret festgehalten, welche Bereiche zum Auftrag gehören und wie man sie erreicht. Gerade in größeren Objekten gibt es oft mehrere Zugänge: Haupteingang, Hofeingang, Nebentür, Kellerzugang oder Dachbodentreppe. Dazu kommen Schlüssel, die nicht immer an einem Ort liegen.
Wenn diese Punkte sauber geklärt sind, lassen sich unnötige Unterbrechungen vermeiden. Ein einziges fehlendes Zugangsthema kann sonst ein Team ausbremsen – und genau das passiert bei großen Räumungen häufiger, als man denkt.
Eine bewährte Logik ist: zuerst Wege und Verkehrsflächen so vorbereiten, dass die Bewegung im Gebäude problemlos möglich ist. Danach folgt die Arbeit Einheit für Einheit oder Abschnitt für Abschnitt. Diese Reihenfolge reduziert „Hin-und-her“ und sorgt dafür, dass Fortschritt messbar bleibt.
Besonders in Österreich, wo Häuser oft mit Kellertrakt, Hofteil und Dachboden kombiniert sind, bringt diese Struktur sofort Ruhe in den Auftrag. Jeder Abschnitt hat sein klares Ziel – und wird abgeschlossen, bevor der nächste beginnt.
Zu wenig Personal bedeutet lange Dauer. Zu viel Personal bedeutet oft Chaos, weil Wege blockiert werden. Die passende Teamgröße ergibt sich aus dem Objekt: Stockwerke, Lift, Laufwege, Zugangssituation und ob parallel Demontagen nötig sind. Gute Planung bedeutet, dass alle gleichzeitig produktiv arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Dazu kommen Zeitfenster: Hausordnungen, Vorgaben der Verwaltung, Zufahrtszeiten oder fixe Übergaben. Je früher diese Rahmenbedingungen bekannt sind, desto sauberer lässt sich der Ablauf takten.
Gerade bei größeren Objekten ist der Zustand der allgemeinen Bereiche ein sensibles Thema. Stiegen, Geländer, Türen und Böden sollen nicht leiden. Deshalb werden Laufzonen vor Beginn geschützt und Engstellen besonders beachtet. Das klingt nach Kleinigkeiten, verhindert aber Reklamationen und macht die Übergabe deutlich angenehmer.
Am Ende zählt, dass nicht nur „geräumt“ ist, sondern dass das Gebäude weiterhin ordentlich wirkt – auch in den allgemeinen Bereichen, die alle Bewohner:innen nutzen.
Eine Gebäudeentrümpelung ist in einem Mehrparteienhaus etwas völlig anderes als in einem einzelnen Einfamilienhaus. Nicht nur wegen der Größe, sondern wegen der Verantwortung: allgemeine Bereiche, Hausgemeinschaft, Vorgaben der Verwaltung und oft mehrere Personen, die mitentscheiden. Damit daraus kein „Projekt ohne Ende“ wird, braucht es klare Regeln und eine ruhige Koordination.
In Mehrparteienhäusern ist das Stiegenhaus kein „Arbeitsbereich“, sondern täglicher Weg für Bewohner:innen. Genau deshalb wird ein Einsatz so geplant, dass Wege begehbar bleiben und die Nutzung von Lift, Gang und Eingang so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Dazu gehören auch Absprachen mit der Hausverwaltung, wenn Zeitfenster oder spezielle Regeln gelten.
In der Praxis zahlt sich das aus: Je sauberer die allgemeinen Bereiche behandelt werden, desto ruhiger bleibt das Umfeld. Und desto weniger Rückfragen oder Diskussionen entstehen im Nachhinein.
Größere Objekte haben oft mehrere Einheiten, die unterschiedlich „weit“ sind: eine leer, eine teilweise bewohnt, eine voll möbliert. Wenn man hier ohne Plan arbeitet, springen Teams zwischen Bereichen hin und her, und niemand weiß am Ende, was abgeschlossen ist und was nicht.
Besser ist eine klare Abfolge: Einheit A komplett, dann Einheit B, dann Einheit C – oder ein Zonenplan nach Stockwerk. So kann man Fortschritt sauber dokumentieren und Übergaben abschnittsweise erledigen, statt alles auf den letzten Tag zu schieben.
Wer große Gebäude kennt, weiß: Die meisten Überraschungen stecken nicht in den Wohnungen, sondern in den Wegen. Innenhöfe mit schmalen Durchgängen, Nebenaufgänge, niedrige Kellergänge, mehrere Türen hintereinander – all das kostet Zeit, wenn es nicht vorher bedacht wurde.
Darum wird bei der Begehung besonders darauf geachtet, welche Strecke wirklich genutzt wird und wie man sie effizient gestaltet. Manchmal ist ein alternativer Zugang der Schlüssel, manchmal ein anderer Startpunkt, damit sich Laufwege nicht kreuzen.
In großen Gebäuden arbeiten oft mehrere Parteien zusammen: Eigentümer:innen, Verwaltung, Angehörige, Mieter:innen, manchmal auch Handwerker:innen. Wenn unklar ist, wer Entscheidungen trifft, wird selbst ein einfacher Punkt plötzlich kompliziert. Deshalb ist es sinnvoll, eine Ansprechperson zu definieren, die erreichbar ist und Prioritäten freigibt. Das hält den Ablauf stabil – und verhindert Stillstand.
Bei einem ganzen Gebäude ist die Kalkulation immer individueller als bei einer einzelnen Wohnung. Der Aufwand entsteht aus der Kombination von Fläche, Struktur und Logistik. Damit Sie nachvollziehen können, wie ein Angebot zustande kommt, finden Sie hier die wichtigsten Faktoren – verständlich erklärt und ohne leere Pauschalen.
In der Praxis ist nicht nur entscheidend, wie viel im Gebäude steht, sondern wo es steht und wie man es bewegen kann. Ein Objekt mit mehreren Einheiten, langen Kellerwegen oder schwierigen Zugängen braucht deutlich mehr Zeit als ein gleich großes Gebäude mit klaren, kurzen Wegen.
Je klarer diese Punkte vorab sind, desto genauer lässt sich planen – und desto ruhiger läuft die Umsetzung, weil das Team nicht „im Gebäude suchen“ muss, sondern nach Plan arbeitet.
Bei einer Gebäudeentrümpelung in Österreich ist eine Begehung oft der entscheidende Schritt für eine faire Einschätzung. Fotos geben einen ersten Eindruck, aber sie zeigen selten, wie die Wege tatsächlich sind: mehrere Türen hintereinander, Engstellen, unterschiedliche Schlüsselbereiche oder getrennte Kellertrakte.
Bei der Begehung wird deshalb nicht nur „geschätzt“, sondern konkret festgelegt: Welche Bereiche gehören dazu? Welche Einheiten haben Priorität? Wo ist die beste Ladezone? Welche Reihenfolge macht Sinn? Genau daraus entsteht ein Angebot, das nicht auf Vermutung basiert, sondern auf dem, was im Gebäude wirklich zu tun ist.
Ein seriöses Angebot beschreibt die Leistungen in klaren Abschnitten: welche Einheiten, welche Nebenflächen, welche Demontagen, welches Zeitfenster. Dadurch sehen Sie genau, wofür Sie zahlen – und vermeiden Missverständnisse. Gerade bei großen Objekten ist diese Transparenz der wichtigste Punkt, damit alle Beteiligten mit demselben Bild arbeiten.
Bei größeren Objekten in Österreich findet man nicht nur „Restbestände“. Häufig gibt es Möbel, Inventar oder ausgewählte Stücke, die noch gut weitergegeben werden können. Ein Ankauf ist dann eine Option, die den Gesamtaufwand reduzieren kann – vorausgesetzt, die Einschätzung ist ehrlich und nachvollziehbar.
Ein Ankauf ist besonders dann interessant, wenn im Gebäude gepflegte Möbel, gut erhaltenes Inventar oder sammelwürdige Positionen vorhanden sind. Typisch ist das bei Objekten, die lange genutzt wurden, bei Verlassenschaften mit mehreren Einheiten oder bei Gewerbeflächen, in denen Ausstattung zurückgeblieben ist.
Wichtig ist dabei: Nicht alles Alte ist automatisch wertvoll. Entscheidend sind Zustand, Nachfrage und die Frage, ob sich eine Weitergabe sinnvoll umsetzen lässt. Genau diese Punkte werden vor Ort ruhig geprüft – ohne Übertreibung und ohne Druck.
Beim Termin werden mögliche Positionen gemeinsam identifiziert. Sie entscheiden, welche Bereiche wir uns genauer ansehen sollen und was fix nicht zur Diskussion steht. Danach erhalten Sie eine klare Einschätzung – und, wenn sinnvoll, ein Angebot. Auf Wunsch wird kurz festgehalten, welche Positionen in den Ankauf fallen, damit die Abwicklung nachvollziehbar bleibt.
Gerade bei größeren Gebäuden hilft diese Transparenz, weil mehrere Personen beteiligt sein können: Eigentümer:innen, Angehörige, Verwaltung oder Miteigentümer. Eine klare Liste verhindert Missverständnisse.
Wenn Ankauf und Gebäudeentrümpelung zusammen gedacht werden, entsteht ein deutlich sauberer Ablauf: weniger Koordination, weniger „Hin-und-her“ mit externen Abholungen und ein klarer Zeitplan. Außerdem reduziert sich die Menge, die bewegt werden muss, was sich in der Praxis oft direkt auf die Dauer des Einsatzes auswirkt.
Für Auftraggeber:innen ist das vor allem eines: Entlastung. Sie müssen nicht mehrere Termine organisieren oder verschiedene Ansprechpartner koordinieren. Stattdessen läuft alles in einem strukturierten Prozess ab, bei dem Sie jederzeit den Überblick behalten.
Bei einem ganzen Gebäude ist „fertig“ nicht nur ein Gefühl, sondern ein klarer Zustand: Bereiche sind abgeschlossen, Zugänge sind frei, Zuständigkeiten sind erfüllt und die Übergabe kann ohne Diskussionen stattfinden. Genau deshalb sind Abschlusskontrolle und Dokumentation bei größeren Objekten in Österreich besonders wichtig.
In großen Objekten ist es sinnvoll, abschnittsweise abzuschließen: zuerst bestimmte Einheiten, dann Nebenflächen wie Kellertrakte oder Dachbodenbereiche. So bleibt die Übersicht erhalten, und es gibt keinen „riesigen letzten Tag“, an dem plötzlich alles gleichzeitig kontrolliert werden muss.
Bei der Abschlusskontrolle wird Raum für Raum durchgegangen: Ist der Bereich wie vereinbart frei? Sind besondere Punkte berücksichtigt worden? Gibt es Bereiche, die bewusst ausgenommen waren? Diese Klarheit ist wichtig – gerade dann, wenn mehrere Personen beteiligt sind oder wenn eine Verwaltung den Zustand später prüfen wird.
Häufig gibt es bei einer Gebäudeentrümpelung mehrere Ansprechpartner:innen: Eigentümer:innen, Angehörige, Verwaltung oder Miteigentümer. Eine kurze Dokumentation hilft, dass alle dasselbe Bild haben. Das muss kein Roman sein – oft reicht eine knappe Übersicht: welche Einheiten erledigt sind, welche Nebenflächen abgeschlossen wurden und ob es vereinbarte Ausnahmen gab.
Wenn gewünscht, kann der Abschluss auch mit einer kurzen Bestätigung festgehalten werden. Das ist besonders hilfreich, wenn die Übergabe an Dritte erfolgt oder wenn ein fixer Termin einzuhalten war.
Die Übergabe ist mehr als das „Schlüssel zurückgeben“. Es geht darum, dass klar ist, wer den Zustand abnimmt und ab welchem Zeitpunkt die Verantwortung wieder übergeht. Bei größeren Gebäuden kann das je nach Objekt unterschiedlich laufen: direkt an die Eigentümerseite, an die Hausverwaltung oder an eine beauftragte Person vor Ort.
Ein ruhiger Übergabeprozess bedeutet: kurze Abschlussrunde, klare Freigabe der Bereiche und, falls nötig, ein letzter Abgleich zu Sonderpunkten. Genau diese letzten Minuten entscheiden oft, ob ein Projekt in guter Stimmung endet oder ob im Nachhinein Missverständnisse entstehen.
Viele Auftraggeber:innen sind nach einer großen Räumung vor allem erleichtert – verständlich. Trotzdem lohnt es sich, den Abschluss bewusst zu machen: Was ist erledigt? Was war ausgenommen? Welche nächsten Schritte folgen (Umbau, Verkauf, Neuvermietung)?
Wenn diese Punkte klar sind, bleibt nicht nur ein geräumtes Gebäude zurück, sondern auch ein Prozess, der nachvollziehbar abgeschlossen ist – genau das macht eine professionelle Gebäudeentrümpelung aus.
Bei einem ganzen Gebäude entstehen Verzögerungen selten wegen „zu viel Inhalt“, sondern wegen fehlender Struktur: Schlüssel, Zugänge, unklare Zuständigkeiten, doppelte Wege. Mit den folgenden Tipps lässt sich eine Gebäudeentrümpelung in Österreich deutlich ruhiger und planbarer umsetzen – und zwar ohne, dass Sie wochenlang vorbereiten müssen.
Der größte Hebel ist ein einfacher Zonenplan. Das klingt komplizierter, als es ist: Stockwerke nummerieren, Einheiten benennen (z. B. „Top 3 links“, „Hoftrakt EG“, „Kellerabteil A–D“) und festhalten, welche Bereiche tatsächlich dazugehören. Schon diese Übersicht verhindert, dass später etwas übersehen oder doppelt bearbeitet wird.
Ebenso wichtig ist das Schlüsselthema. Bei großen Objekten gibt es oft mehrere Türen hintereinander: Haustür, Kellertür, Abteil, Dachboden. Wenn nicht klar ist, wer was aufschließt, steht plötzlich ein Team und wartet. Legen Sie daher vorab fest, wo die Schlüssel liegen, wer sie übergibt und wer im Notfall erreichbar ist.
Eine häufige Fehlerquelle ist das „Springen“ zwischen Bereichen. Das wirkt schnell, erzeugt aber in Wahrheit doppelte Wege und macht die Abschlusskontrolle mühsam. Besser ist, abschnittsweise zu arbeiten: erst eine Einheit oder ein Trakt, dann der nächste. So ist immer klar, was bereits erledigt ist.
Wenn es eine Hausverwaltung gibt, lohnt sich eine kurze Vorab-Info zu Zeitfenstern oder Regeln im Haus. Das verhindert Diskussionen im Stiegenhaus und sorgt für einen ruhigen Ablauf. Auch Haltemöglichkeiten sollten vorher geklärt sein, damit das Team nicht erst vor Ort „sucht“.
Bei größeren Objekten ist der erste Schritt oft der schwierigste: Wo beginnt man, welche Infos sind wichtig, und wie bekommt man rasch eine realistische Einschätzung? Damit es einfach bleibt, setzen wir auf eine kurze, klare Abfrage – und danach auf einen Ablauf, der für Sie planbar wird.
Sie müssen keine perfekte Liste vorbereiten. Für eine erste Einschätzung reichen meist wenige Punkte, die den Rahmen des Gebäudes beschreiben. Je klarer das Bild ist, desto schneller kann geplant werden.
Besonders hilfreich sind:
1) Art des Objekts (z. B. Mehrparteienhaus, Gewerbeobjekt, Nebengebäude)
2) Anzahl der Einheiten / Stockwerke und ob es Kellertrakte oder Dachbodenflächen gibt
3) Zugangssituation (Lift ja/nein, Innenhof, Nebeneingänge)
4) Gibt es einen fixen Termin für Übergabe, Umbau oder Verkauf?
Wenn Sie zusätzlich 3–5 Fotos mitschicken (z. B. Stiegenhaus, Kellerzugang, ein typischer Raum), hilft das, die Logistik realistisch einzuschätzen. Bei großen Gebäuden zeigt sich dabei oft schon, wo die Engpässe liegen – und wie man sie am besten löst.
Nach dem Erstkontakt klären wir, ob eine Begehung sinnvoll ist. Bei Gebäuden ist das häufig der beste Weg, um Wege, Zugänge und Prioritäten eindeutig festzulegen. Danach erhalten Sie eine klare, nachvollziehbare Einschätzung inklusive Ablauf und Zeitfenster. So wissen Sie früh, woran Sie sind – ohne Rätselraten.
Viele Auftraggeber:innen möchten vor allem eines: einen Ansprechpartner, der strukturiert vorgeht und nicht bei jedem Schritt neue Fragen aufmacht. Genau darauf ist der Prozess ausgelegt: kurze Abstimmung, klare Prioritäten, saubere Abgrenzung der Bereiche und eine Übergabe, die am Ende wirklich „abgeschlossen“ wirkt.
Wenn mehrere Beteiligte mitentscheiden (Eigentümer:innen, Verwaltung, Angehörige), hilft es, eine Ansprechperson zu bestimmen. Das beschleunigt Entscheidungen und sorgt für einen ruhigen Ablauf.
Anfrage senden: Kurz Objekt + Umfang + gewünschtes Zeitfenster nennen – wir melden uns mit einer passenden Einschätzung.Die folgenden Richtpreise geben Ihnen eine realistische Orientierung. Der tatsächliche Aufwand hängt immer vom Umfang, den Zugängen und den Gegebenheiten vor Ort ab. Alle Beträge verstehen sich als Startpreise („ab“) und dienen der transparenten Einordnung.